Sa., 04. Juni

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Mahndorfer bhf 10, 28307 Bremen, Deutschland

Imran Khan & Johannes Haase

Die 2 Ausnahmemusiker spielen für uns hindustanische Ragas, Kompositionen von Imran Khan und Folk-Melodien aus Rajasthan. Eine spannende Melange zweier Welten... Einlass 19:30, Eintritt € 7,-

Imran Khan & Johannes Haase

Zeit & Ort

04. Juni, 20:00

Mahndorfer bhf 10, 28307 Bremen, Deutschland

Über die Veranstaltung

Imran Khan und Johannes Haase kennen und schätzen sich seit etwa 10 Jahren- seitdem haben sie sich nicht aus den Augen verloren und blicken auf eine mehrjährige gemeinsame Konzerttätigkeit in Bremen und Indien zurück, so zum Beispiel im Rahmen einer vom Goethe Institut geförderten Tournee von Haase in Indien 2019.

Sie spielen hindustanische Ragas, Kompositionen von Imran Khan und Folk-Melodien aus Rajasthan.

www.imrankhanmusic.com

www.johanneshaase.com

Imran Khan gehört der Musikerdynastie der Sikar Gharana an. Aus ihr sind viele erfolgreiche und bekannte Musiker hervorgetreten. Imran wurde in der 9. Generation der Sikar Gharana am 4. Juni 1983 in Jodhpur geboren. Mit dem Sitarspiel fing er mit 6 Jahren unter der Anleitung seines Großvaters Ustad Gulab Khan Sahab an, selbst ein hoch geschätzter Sarangispieler und Sänger seiner Zeit. Zusätzlich wurde er von seinem Vater Ustad Niyaz Ahmed Khan Sahab unterrichtet, er ein berühmter, vom ALL INDIA Radio ausgezeichneter Sitarspieler, und zusätzlich von seinen Onkel, dem weltbekannten Sarangispieler und Sänger Ustad Sultan Khan, der u.a. Teil von George Harrison und Pandit Ravi Shankar’s Gruppe „Dark Horse“ war. Nach seinem ersten Solokonzert mit 12 Jahren im Rahmen des Jugend-Festivals des All India Radio hat er seine Musik in Konzerten und Festivals in ganz Indian und außerhalb präsentieren konnen. Er hat Konzerte in Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, Thailand, Kambodscha, Malaysia, und Laos gegeben. Vor zwei Jahren hat er den ersten Preis und ein Stipendium der Rajasthan Sangeet Batak Academy gewonnen. Imran wohnt in Mumbai mit seiner Familie.

Der Geiger Johannes Haase bewegt sich auf elektrischem und modernem Instrumentarium im Grenzgebiet von zeitgenössischer Musik, Jazz und improvisierter Musik. Er kollaboriert mit Künstlern wie dem Rapper Flowin Immo, Sitarmeister Imran Khan und der Pianistin Johanna Borchert, spielte Tangos in Milongas in Buenos Aires, Konzerte auf dem Fusion Festival sowie in großen Konzerthäusern weltweit u.a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

In seinen Solo-Projekten liegt der Fokus auf zeitgenössischen Klängen, Elektronik und Improvisation: mit dem Einsatz von Effektgeräten, Präparationen und ungewöhnlichen Spieltechniken werden Klangwelten erforscht / eröffnet, die normalerweise nicht mit einer Geige assoziiert werden und so den Instrumentenbegriff erweitern. Haase initiiert Projekte und arbeitet regelmäßig interdisziplinär: im audiovisuellen Haase & Rößler Duo und seit 2014 mit Architekten, bildenden Künstlern und Poeten der Corporación Cultural Amereida, Chile (Ciudad Abierta). 2018 und 2019 hat er mit dem Goethe Institut in Indien und Chile zusammengearbeitet.

Die Zusammenarbeit mit Komponisten in Europa und Südamerika ist ein selbstverständlicher und inspirierender Teil seiner Arbeit, so arbeitete er mit Beat Furrer, Klaus Huber und regelmäßig mit Komponisten der jüngeren Generation. Johannes ist Gewinner des John-Cage-Preis der John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt, zudem wurde ihm für seinen Einsatz für zeitgenössische Musik der Klaus-Huber-Sonderpreis der Hochschule der Künste Bremen verliehen. Er ist Mitbegründer des Kommas Ensemble (Köln).

Desweiteren spielt er weltweit mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Kammerorchester Basel, collectivo eunk, oh-ton Ensemble, Schwelbrand Orchester, im Duo mit Johanna Borchert, den Geige-Drum-Duos ohneland und Scylla, und den Improvisationsgruppen Myotis Kollektiv und The First Church of Free Music.

Johannes hat Violine und freie Improvisation in Bremen und Basel bei Fred Frith, Thomas Klug und Alfred Zimmerlin studiert, weiteren Unterricht hatte er bei Irvine Arditti, Igor Ozim, Mitgliedern des Ensemble Modern, sowie bei Kala Ramnath in Mumbai und bei Ellery Eskelin und Zach Brock in New York.

Einlass 19:30, Eintritt € 7,-

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